MK053 – Hatefuck in der Bettenabteilung

Die vollends aufgeklärte Erde strahlt im Zeichen triumphalen Unheils. Karol Kosmonaut und Ford Fisher kommentieren das Zeitgeschehen. Fake News, Weltuntergang, Verschwörungen – ein gnadenloser Test deiner Medienkompetenz.

Dir hat die Episode gefallen? Dann lade uns doch auf einen Kaffee ein oder unterstütze den Podcast anderweitig. Schreibt uns oder ruft uns an! Ihr wollt anderen vom Podcast Medienkompetenzübung erzählen? Tut das oder hinterlasst eine Bewertung – zum Beispiel bei Apple Podcasts.

Dauer: 2:40:46

avatar Ford Fisher
avatar Karol Kosmonaut Paypal.me Icon Amazon Wishlist Icon Liberapay Icon

Shownotes:

Keine Anklage gegen Tschechiens PremierChildren of NationsGenetik kann Sexualverhalten nicht erklärenE-Sport ist »kein Sport im Sinne des geltenden Rechts«Olympische Sportarten – ISO will offenbar für Geoengineering werben500 Millionen Bienen –  Doku: Eine überschätzte Spezies – Wenn die Ampel zum Medium wirdNennung von Nationalitäten durch Polizei

11 Gedanken zu „MK053 – Hatefuck in der Bettenabteilung

  1. Ooooochhh Leute,

    ihr seit alt genug, nicht so schlecht zu argumentieren. Man kann die AfD, das Übelpack, auch wählen, ohne Nazi zu sein. Man kann einfach genug von dem GEschwurbel der bis herigen Politiker sein. Es sind die Menschen mit einem schlechtem Gedächtnis und / oder viel Hoffnung auf Besserung durch eine andere Politikergeneration.

    Die Nazis sind ein immanenter und gewüschter, herangezüchteter Bestandteil des Parteispektrums DEs. Die herrschende Klasse braucht solch Rechtsausleger, um ihre Politik als eine der Mitte zu verkaufen, verkaufen zu können. Das ja Niemand auf den Gedanken kommt, die richtigen Fragen zu stellen, oder gar das System.

    Kapitalfreiheit / Kapitalismus in einer Demokratie bedeutet auch immer Neonazis zu züchten.

    Ohne einen grundlegenden Systemwechsel wird sich das Problem der AfD nicht lösen lassen, es sei denn man verbietet die aktuelle Neonazigeneration unter Vorwänden oder günstig genutzen Tatsachen.

    Sie versprechen eine Antwort auf tatsächliche Probleme zu geben, auf Probleme, die das Volk in großen Teilen hat oder fürchtet und die die anderen Parteien belächeln oder negieren.

    So können die Neonazis wachsen sich breit machen udn das etalierte Parteiensysten unterwandern. So ist es mit morschen faulen Zähnen auch, sie schmerzen, sie eitern, sie vergiften den Organismus und müssen raus. Siehe sPD. Die Grünen werden weiter ihre end-of-pipe-Lösungen verkkaufen, die sich nur Personen mit überdurchschnittlich en Einkünften leisten können. ohne heftige Abstriche vorzunehmen und die zur Problemlösung nichts beitragen.

    Das letzte Mal, dass ich in Sachsen war, in Thüringen, in Brandenburg, in Mecklenburg-VP, vor einigen Monaten, sah ich dort tatsächtlich überwiegend Den Dummen Rest.

    Die vielen Jammerlappen, die immer noch nicht begriffen haben, dass ihre Revolution instrumentalisiert und gestohlen wurde, die innerhalb des Systems nach einer Lösung suchen und fühlen, dass sie die nie bekommen werden, es sei denn, der Himmel stürzt ein.

    Dir CDU bückt sich schon so tief es geht, damit der Verkehr mit der AfD ermöglicht wird. In SA wird es zu sehen sein in BW, in Thüringen. Nach ausreichenden Übungen wird das sich tiefer bücken der CDU sehr leicht gelingen. Sie brauchen noch ein Jahr. höchstens.

    Ok, diese Folge wird das Treppchen eurer Besten nicht besteigen. Ich höre euch dennoch.

    Grüße von hier

    Arvid

    1. »Man kann die AfD, das Übelpack, auch wählen, ohne Nazi zu sein. Man kann einfach genug von dem GEschwurbel der bis herigen Politiker sein. Es sind die Menschen mit einem schlechtem Gedächtnis und / oder viel Hoffnung auf Besserung durch eine andere Politikergeneration.«

      In Sachen AfD lässt sich eigentlich nicht argumentieren. Wer AfD wählt ist dumm oder Nazi – Ende.

      Ich vermute auch, dass die Zusammenarbeit der vermeintlichen Christdemokraten mit der AfD stetig zunehmen und sich »normalisieren« wird. Entzaubern lassen, wie es einige äußern, wird sich die AfD dadurch allerdings meiner Ansicht nach nicht. Dafür ist der Haufen zu groß und organisiert.

      Grüße!

  2. Ich hatte vor über einer Dekade beruflich länger in Köln zu tun und bin deswegen in eine 2er-WG mit einer Frau gezogen.
    Ich hatte nichts mit ihr, war lediglich Mieter. Unter meinen Kollegen und Mitarbeitern (> 90 % männlich) war reichlich offen homosexuelle Personen – ich bin strikt hetero. Zeitweise hatte ich unter meinen Freunden von der Arbeit mindestes die Hälfte Homos, die anderen waren Normficker und Bi, aber irgendwie war das Alles nicht sehr lebensbestimmend, eher kam es mir vor, wie eine Attitüde. Heute BMW, morgen Porsche.

    Es hat mich nicht dazu gebracht, mich homosexuell zu betätigen oder auszuprobieren. Kein Interesse. Aber ca. 10 Prozent aller Wirbeltiere (nach Gattung etwas unterschiedlich) verkehren homosexuell, wenn auch nicht ausschließlich.

    Warum sollte es bei den Homo sapiens sapiens anders sein?

    Ich halte das Thema einerseits für überbewertet, auch hier gilt “oversexed and underfucked”.
    Andererseits, in Gesprächen mit einem guten Freund, der leider, leider, leider verstorben ist, habe ich oft einen Hirngasmus nach dem andern bekommen. Kein Sex konnte dauerhaft besser sein.

    Kochen und Essen führt bei mir auch zu ähnlichen Resultaten (gelegentlich), viel häufiger aber das Lernen von Dingen, die mich interessieren oder überraschen. Interessante Dinge zu Lernen ist für mich wie Dauersex.

    Leider leidet die Qualität des Podcasts doch reichlich unter der inhaltlich nciht gedeckten Vulgarität. Die Überleiten zum nächstren Thema sind euch schon erheblich besser gelungen. Wenn ihr schon vulgär seid, dann solltest ihr euch nicht dessen schämen, auch nicht stolz darauf sein, sondern es einfach tun, ohne Kritik und Lob. Wie Sex eben.

    Im Übrigen bin ich der Meinungen, dass das menschliche Gehirn gelegentliche Orgasmen benötigt um den Körper und das Hirn wieder zu streamlinen / in Reihe zu bringen. Das hat nicht nur mit der Vermehrung zu tun. Sonst würde Sex im Alter nicht mehr stattfinden.

    Ich habe, als ich es noch getan habe, ausschließlich sitzende Sportarten ausgeführt:
    – Schach
    – Segeln
    – Radfahren
    – Kajak (Wildwasser) fahren

    Ich halte alle für Sportarten, ganz legitim.

    Grüße von hier

    Arvid

    P.S.:

    (1) Wer nicht ehrlich nein sagen kann, hat schon ja gesagt.

    (2) “Sex without bodies” ist möglich und schön, auch ohne körperliche Interaktion.

    1. »Unter meinen Kollegen und Mitarbeitern (> 90 % männlich) war reichlich offen homosexuelle Personen – ich bin strikt hetero. Zeitweise hatte ich unter meinen Freunden von der Arbeit mindestes die Hälfte Homos, die anderen waren Normficker und Bi, aber irgendwie war das Alles nicht sehr lebensbestimmend, eher kam es mir vor, wie eine Attitüde. Heute BMW, morgen Porsche.«

      Besteht zwischen Köln und der sexuellen Orientierung ein Zusammenhang? Klingt ein wenig so.

      »(1) Wer nicht ehrlich nein sagen kann, hat schon ja gesagt.«

      Haha, das stimmt.

      »(2) “Sex without bodies” ist möglich und schön, auch ohne körperliche Interaktion.«

      Absolut.

  3. Ich selbst bin ja ein „Düsseldorfer Mädsche“, habe in „Kölle“ studiert und lebe nun seit bald 25 Jahren im Ruhrgebiet, genauer in Essen.
    Daher:
    Köln gehört nicht zum Ruhrgebiet sondern zum Rheinland.
    Nördlich von Köln befindet sich Düsseldorf, immer noch Rheinland.
    Nördlich von Düsseldorf beginnt erst das Ruhrgebiet mit Duisburg.
    Die vier großen Ruhrgebietsstädte sind Duisburg, Essen, Bochum und Dortmund.

    Grüße aus dem Pott
    Julia

    1. Vollkommen richtig, danke für die Konkretisierung. Ich war vor meinem Aufenthalt in Köln noch in Soest und da spüre ich auch deutlich das Ruhrgebiet. Übrigens liegen mir Menschen aus dem Pott. 🙂 Ich mag deren Geradlinigkeit. Ich war schon öfter in Essen und mag die Stadt sehr. Mit Dortmund hingegen bin ich erstaunlicherweise nie warm geworden.

      Grüße aus Dunkeldeutschland
      Karol

  4. Grundkurs Westen für Ossis. Früher haben wir in Bad Honnef-Aegidienberg-Wülscheid gewohnt, Rheinland zwar, aber schon fast nicht mehr. Da war das Ruhrgebiet richtig Ausland und alles weiter weg von Köln unzivilisiert in den Augen der Ureinwohner. Als dann die Regierung in das versiffte und kaputte Berlin umzog, war alles kaputt.

  5. “Besteht zwischen Köln und der sexuellen Orientierung ein Zusammenhang? Klingt ein wenig so. ”

    JA, Köln ist die Hauptstad der Bewegung in dieser Hinsicht.

  6. Als ich in den den 80ern in NRW aufgewachsen bin gab es die Faschos. Natürlich gab es sie. Nur drumherum war eben klar, dass “man” sich political correct verhielt. Auch in noch so konservativen Kreisen gab es (nach außen) eine klare Haltung zum Faschismus. Das ist heute eben leider ganz, ganz anders. Heute haben wir Faschos im Untergrund (die Todeslisten führen) und im Bundestag sitzt die AfD! Und die Grenzen des Aussprechbaren haben sich eklatant verschoben.

    Sehr kluger Kommentar von Arvid übrigens, dass das System immer die Rechtsausleger braucht um eine Mitte zu etablieren. Warum gab es in den vergangenen 3 Jahren denn nie eine Diskussion um ein Partei-Verbot? Und genau da liegt eben das ganze üble, stinkende Problem.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.