MK048 – Ein Korn im Feldbett

Die Herren Kosmonaut und Fisher liegen – zum Zwecke der Selbstoptimierung – gemeinsam im Feldbett und räsonnieren über Erstaunliches in der Welt.

Dir hat die Episode gefallen? Dann lade uns doch auf einen Kaffee ein oder unterstütze den Podcast anderweitig. Schreibt uns oder ruft uns an! Ihr wollt anderen vom Podcast Medienkompetenzübung erzählen? Tut das oder hinterlasst eine Bewertung – zum Beispiel bei Apple Podcasts.

Dauer: 2:02:40

avatar Karol Kosmonaut Paypal.me Icon Amazon Wishlist Icon Liberapay Icon
avatar Ford Fisher

Shownotes:

Burggraben, Mauern, Zäune: Der Bundestag schottet sich ab – Kommentare zu gendergerechter SpracheGeschlechtergerechte Sprache beeinflusst kindliche Wahrnehmung von Berufen –  Journalistenwatch: Hetze ohne Spendenquittung – Video: Elena u. Nicolae CeaușescuGeschacher um Menschenrechte: Wie Deutschland UN-Standards ausbremstGeflüchtete in Bosnien-HerzegowinaWarten in BihaćThe Divine ComedyKarol weint bei diesem LiedAmazon.com: 10 US-Dollar für Surf-DatenUpgrade des menschlichen Gehirns mit NeuralinkGeplantes EU-Verbot von Mikroplastik bedroht Kunstrasenplätze kleinerer FußballvereineOutro: Bots – »Aufstehn!«

8 Gedanken zu „MK048 – Ein Korn im Feldbett

  1. Auf keinen Fall schaue ich mir echte Aufnahmen der Ermodung von Menschen an: Ceaușescu oder nicht, ist dabei völlig gleichgültig. Wenn amn gegen die Todestrafe ist, dann gilt das für alle Menschen, auch für die Verbrecher. Mögen sie in haft dahinvegetieren, da ist ohnehin keinerlei Resozilisierung zu erwarten, aber ein Video zum Anschauen anpreis finde ich niederträchtig. Dann noch nichteinmal den Inhalt preisgen um es reißerischer zu machen. Nein! Ohne danke, ich hoffe nicht, dass diese Methode bei euch einreißt.

    Ansonsten eine intressantge Episode, vielen Dnak dafür.

    1. Moin Arvid, hinsichtlich der Todesstrafe bin ich Deiner Meinung. In der Folge habe ich das hoffentlich deutlich zum Ausdruck gebracht.

      Ich habe den Zuhörer*innen daher auch nicht empfohlen sich ein echtes Hinrichtungsvideo, sondern das verlinkte »dokumentarische Video« anzusehen. Julia hat den Inhalt treffend wiedergegeben. Ich wollte lediglich vermeiden, den tatsächlichen Inhalt wiederzugeben, um die Wirkung nicht zu schmälern.

      Es grüßt,
      Karol

      PS: Vertrau uns. 🙂

    1. Moin Julia, danke für den Link mit der »Verhandlung«. Ein spannendes Zeitdokument. Genau diese Bilder, wie Ceaușescu und seine Ehefrau dort in Mänteln sitzen und in aller Eile für schuldig erklärt werden, hängen mir im Kopf. Man sieht zunächst die Ungläubigkeit des Diktators und seine Verachtung für dieses Tribunal. Doch irgendwann spürt man seine Angst. Ein grauenhafter Moment, alles sehr bedrückend. Leider spreche ich kein Rumänisch. Es wäre gewiss interessant zu hören, was insbesondere in der »Verhandlung« gesagt wird.

      Grüße,
      Karol

  2. Vielen Dank, dass ihr mich in eurem Podcast erwähnt habt.
    Hier möchte ich noch etwas richtig stellen: zum einen ich bin ein Mann und, was aus den Kommentaren bereits hervorging. Interessant finde ich, dass hier die wiederholte Ansprache als Zuhörern nun sogar als Provokation genutzt werden möchte, da hat das Gender doch noch mal Türen geöffnet…
    Der Eindruck, dass Männer ins hintertreffen geraten ist mittlerweile schon der Fall, z. B. aufgrund von Paritätsregelungen (Bsp. 50/50 Verteilung der Geschlechter wird sogar angestrebt wenn die Bewerbungsquote der Frauen bei unter 20% liegt.). Die Verteilung der der Empfehlungen für weiterführende Schulen zeigt die Rolle der Jungen auch schon heute auf…

    Der “2. Aspekt” der Sprachverhunzung ist der zentrale Punkt.
    In dieser Sendung seid ihr auf 1984 eingegangen, Neusprech ist auch hier ein zentraler Aspekt des Herrschaftskonstrukt.
    Schade, dass dieser Aspekt sowohl in den Kommentaren, als auch in der Sendung wegfiel.

    Hausgemachte Probleme der Genderei habe ich bereits aufgezeigt (Bsp. Mitspieler, welches auch die Sexualisierung, die wir doch so nicht in der Welt wollen, aufzeigt).
    Unschöne Formulierungen und Redundanzen sind das Eine, viel wichtiger ist mMn, dass gewisse Formulierungen nicht richtig sind. Ich bediene mich mal am populistischen Bsp. Der “Studierendenwerke”: Studierenden sind die Leute nur, wenn sie mit Stift und Zettel am Schreibtisch sitzen, ihre Powerpointpräsentationen basteln oder was sie eben sonst so tun, was man als studieren bezeichnet. In diesen “Studierendenwerken” sind die Studenten überwiegend nicht studierend, sondern Schlafende, Wohnende, sich Betrinkende. . . “Studierendenwerk” ist also faktisch falsch, trotzdem gab es große Kampagnen um das als neues richtig darzustellen. Ich finde das Super Plus Ungut.

    Und noch mal: Warum wollt ihr etwas, dass wir uns nicht mal in der Saune gegenseitig gern zeigen, sprachlich Sichtbar machen? Gibt es Menschen, die die Existenz von Frauen negieren?
    Wie gehen wir mit den generischen Femininum um, von dem die deutsche Sprache weit aus mehr hat, als generische Maskulina? Muss ich mich als Fachkraft/Leitung etc. bezeichnen lassen (ja ich habe ein Glied..)?
    Gerecht ist das doch wohl nicht, wenn ich da mal völlig autistische rangehe..

    Aber danke nochmal für die anderen Wortmeldungen, die für sich entschieden haben, sich der Sprachdiktatur nicht unterzuordnen.

    Und ich weiß, dass meine Argumentationen teilweise hitzig oder aggressiv anmuten. Das ist nicht gegen euch gerichtet. Ich finde euren Podcast darüberhinaus witzig und informativ und würde mir jedesmal ebenfalls gern einen anstecken, wenn ich eure Feuerzeuge klicken höre😉

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.