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MK036 – Zwergen-Gangbang

Die Podcast-Fabrik Fisher-Kosmonaut stößt wieder Content aus. In Episode 36 reden Karol und Ford beispielsweise über den Kleinen Mann, die Maker Faire in Wien oder die Aufweichung des Brief-, Post- und Fernmeldegeheimnisses.

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Dauer: 3:29:31

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Shownotes:

Spotify Calculator – Es gärt in vielen Ecken der GesellschaftLandtagswahlen: Maaßen unterstützt CDU-Kandidaten im Osten –  Bundesmittel für die Wissenschaft – Fluggast-Datenbank des BKA liefert vor allem FehlerNSA will Datensammlung beenden10 Millionen Dollar für Hinweise gegen Hisbollah-BewegungEingerichtet in der OpferrolleMitarbeiter der Cumhuriyet müssen ins GefängnisWarum Steger sofort weg mussMaker Faire Vienna 2019Eishockey-Weltmeisterschaft 2019Mikroplastik verteilt sich auch über die Luftkonsolidierte Fassung für die geplante Neufassung des Bundesverfassungsschutzgesetzes (BVerfSchG), des Gesetzes über den Bundesnachrichtendienst (BND-Gesetz) sowie des Gesetzes zur Beschränkung des Brief-, Post- und Fernmeldegeheimnisses (Artikel 10-Gesetz – G 10)Aus letzter NS-Zwangsarbeiterbaracke wird chice WohnungOffenbar militärisch ausgebildeter Weißwal vor Norwegen aufgetauchtEU-Lobbyreport: »Konzerne haben zu viel Macht in Europa«Opern: »Le pauvre matelot« & »Gianni Schicchi«Serie: BlockbustazSerie: Merz gegen Merz

2 Comments

  1. Niklas Luhmann Zum Thema Gleichheit:

    »Die Bestimmung der Gerechtigkeit als Gleichheit
    ist nicht lediglich von logischer Bedeutung und auch
    nicht nur methodisches Leitprinzip für Rechtssetzung und
    Rechtsanwendung. In reiner Formalität genommen wäre
    sie unanwendbar (da sie nicht erkennen liesse, welche
    Vergleichsgesichtspunkte zu wählen sind), käme nicht
    ein materieller Grundsatz hinzu: die Gleichheit der
    Menschen. 2 Grundsätzlich formuliert durch die Stoa, das
    Christentum, die Aufklärung. 1

    Mit der Bestimmung der Gerechtigkeit als Gleichheit
    ineins wird also eine metaphysische Entscheidung über
    das Wesen des Menschen als gleich mit anderen Menschen
    getroffen.

    Vgl. dazu auch Briner, insb. S. 28ff., der darlegt, dass
    der formelle Gleichheitsbegriff als materielle Gleichheitsvorstellung die Gleichheit der Menschen fordert.
    Auch von hier aus lässt sich eine Brücke zur Wahrheitsproble-
    matik schlagen und der Zusammenhang von Wahrheit
    und Gerechtigkeit darstellen: Alle Menschen sind gleich,
    weil sie von derselben Wahrheit betroffen werden.«

    Siehe: »Weil der Mensch nur als soziales Wesen wahrheitsfähig
    ist, musste die Gerechtigkeit als Gleichheit gedacht werden.
    Denn nur unter Gleichen in einer Sozialordnung, die
    anerkennt, das jedem das seine gebührt, ist Dialog
    möglich, der anerkennt, dass die Wahrheit zur
    Erscheinung bringt. Wenn einer willkürlich über das
    Leben der anderen verfügt, ist es im Grunde nicht
    möglich, dass er deren Zustimmung als wesentlich für
    die eigene Wahrheit ansieht: denn er kann sie
    erzwingen. Eine solche Sozialordnung ist ungerecht. a

    Gleichheit in diesem Sinne ist ursprünglich wohl
    noch nicht, wird dann aber eine formale Relation, ie einen Vergleichsgesichtspunkt voraussetzt
    und systemfähige Normen und Regeln einer Sozialtechnik
    der Leistungskoordination ermöglicht. Diese Implikation
    im Gleichheitsdenken enthüllt sich erst später – durch
    Formalisierung. Es ist nach angemessenen
    Formulierungen für die ursprüngliche Auffassung zu suchen.

    Von da führen Linien zur Auffassung des Rechtes
    als Bedingung der menschlichen Freiheit und damit des moralischen Handelns in der Neuzeit, schliesslich vielleicht auch zur
    Auslegung des Rechtsgefühls und des Gerechtigkeitswertes;«

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